Ausstellungen

1. Ausstellung 2008

Bilder, Skulpturen und Installationen von Walter Knolle, 25.5.-28.9.2008, dazu erschienen 2 Kataloge: Walter Knolle, Holzschnitte, 10 Euro und Walter Knolle, Skulpturen, Installationen u. Objekte, 10 Euro bei Versand zuzüglich 2 Euro für Porto u. Verpackung

2. Ausstellung 2009

plakat_studt_ohne_textHeiner Studt – Holz, Hopf und Knolle, Große Handdrucke u. Gicléedrucke von Heiner Studt zu Holzplastiken von Johannis Hopf (um 1670) und Walter Knolle. Katalog “Die großen Handdrucke 1990-2001″ von Heiner Studt, Preis 8 Euro.
http://www.heiner-studt.de/

Dauer der Ausstellung: 09.05. – 12.07.2009, Samstag und Sonntag 15 – 18 Uhr

Am 30.05 um 16 Uhr Lesung aus dem Theaterstück “Hopf” mit Martin Morgner (Weimar) als Autor des Stückes und Christiane Voß (Hamburg).

3. Ausstellung 2010

Erlöse aus Verkäufen und Spenden, gesamt 2468 Euro
und im Einzelnen:

  • Verkäufe für den Bildhauer Bénoit (Togo) 683 Euro (netto)
  • Schule in Lomé (Togo), Verkäufe 320 Euro
    Einzelspende 655 Euro
  • Anayiafrica e.V. Klein-Spenden und
    Open-Air-Benefizkonzert 810 Euro

4. Ausstellung 2011

“Kopf und Hand”, Skulpturen und Bilder von Hartmut Wolf (LUPUS)
Vom 8. Mai bis 3. Juli 2011
jeweils Samstag und Sonntag 15 – 18 Uhr

Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 8. Mai 2011 um 15 Uhr

mit einer Einführung in die Arbeiten des Künstlers Hartmut Wolf durch Wittwulf Malik sowie einer pantomimischen Darbietung zum Thema “Hand und Kopf” durch Teresa Baumert & Marcella Ruscigno.
Die Besucher der Vernissage erhalten eine kleine Überraschungsgabe des Künstlers. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen.
Der Eintritt ist frei, ebenso wie an allen weiteren Ausstellungstagen.
Zur Ausstellung erscheinen anstelle eines Katalogs 3 Künstlerbücher im Schuber in kleiner Auflage zum Preis von je 30 Euro. An den Wochenenden 14./15. Mai, 28./29. Mai sowie 11./12. Juni und 25./26. Juni bietet der Künstler eine Arbeitsecke für kleine Tonarbeiten an, auch für Kinder. Altes Hemd oder Schürze dafür mitbringen.

kopf_und_hand

“Was mich umtreibt ist die künsterlisch inhaltliche Frage: Ist das Thema Charakter-Physiognomie und Handgestik, verbunden mit wortspielenden Titeln, hinreichend genug, um eine (neue) vielleicht ganz eigene Sicht auf die (unsere) menschliche Existenz zu werfen? Manchmal mutet mich das Thema “Kopf und Hand” als zu eng und eingegrenzt an, andererseits spüre ich bei Fortgang der Arbeit, dass ich allein für dieses kleine Thema drei Leben bräuchte.”
(Lupus, alias Hartmut Wolf am 5.8.2010 in einem Brief an Walter Knolle)

Bildtitel:

  • 36 “NORM – ALI – TÄTER” Höhe 45 cm
  • 37 “THE ORGANISTIN, FEINHEIT UND FREIHEIT FÜR PLAN Ü” Höhe 35 cm
  • 47 “SCHWANKENDER LOTOS, SCHWANKENDER HAHN, MIT OHNE ALLEM, MANCHES VERTAN” Höhe 58 cm
  • 86 “AUSDAUERSZENE ODER NONKONFORMIST DEN URKNALL BELAUSCHEND” Höhe 50 cm

Alle Arbeiten sind Terrakotten im Hohlaufbau.

5. Ausstellung 2012 – INNENANSICHTEN

Fotos, Grafiken, Acryl-, Öl- und Textilbilder sowie Installationen von 8 Künstlerinnen und Künstlern (s.u.)

Vom 5. Mai bis 1. Juli 2012
jeweils Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 5. Mai um 15.15 Uhr mit Musik von Stefan Beutler und Dirk Boks sowie einer Einführungsrede von Dr. Werner Preuß.

Werkstattgespräch von “Fidel” am Samstag, 19. Mai um 16 Uhr

Lesung aus dem Buch “Der Lehrer” durch die Autorin Agnes Voigt am Samstag, 2. Juni 17 Uhr. Eintritt 3 Euro.

Finissage am Sonntag, 1. Juli ab 16 Uhr.

Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künslter:

  • Fidel, alias Wolfgang Tillmans, Installation
  • Werner Gergaut, Winsen, L., Ölmalerei und Zeichnungen
  • Peter Hansen, Hamburg, Ölmalerei
  • Ingrid Wolf-Junker, Hamburg, Acrylmalerei und Entwurfsskizzen
  • Walter Knolle, Radbruch, Installationen und Zeichnungen
  • Regina Schween, Hamburg, Ölmalerei
  • Agnes Voigt, Hamburg, Fotografien

 

FIDEL, alias Wolfgang Tillmenns

  • 1932 geboren in Düsseldorf, 2010 gestorben in Lüneburg
  • Gymnasium und Abitur in Düsseldorf
  • Dolmetscher-Studium in München und Düsseldorf (Spanisch und Englisch)
  • 12 Jahre als Hauslehrer tätig.
  • In den 60er Jahren längere Aufenthalte im Mittleren Osten, in Indien 2 Jahre, danach Happenings mit Anatol Herzfeld in Düsseldorf und Jörg Immendorf in Amsterdam
  • 1972-1977 “Leben auf dem Land” in Schleswig-Holstein seit 1978 wohnhaft in Lüneburg
  • Studium der Japanologie an der Uni Hamburg (Japanisch, Chinesisch u.a.)
  • Jobs in der Lüneburger Gastronomie
  • 3 Jahre in Berlin und Zusammenarbeit mit der Theater-Gruppe Artaud
  • Wieder zurück in Lüneburg Arbeit an Objekten, Texten, Zeichnungen u.a.
  • Gründung des Literatur-Zirkels “Bewegungsmelder” in der Kneipe PONS
  • Arbeit an dem Werk “Die Reise durch’s Gehirn eines Innenseiters”, an einem Film zum Jahr 2000 und Interview mit Straßenpassanten
  • Ausstellungen seines Nachlasses in der Galerie MONDMANN, Lüneburg im Februar 2011

 

Peter Hansen

  • 1942 geboren in Hamburg
  • Ausbildung zum “Goldgraveur” bei der Firma Behrens, Hamburg
  • Innerhalb der Firma auch Weiterbildung in figurativem Zeichnen, Formen und Modellieren
  • Seit ca. 1985 als freier Künstler tätig
  • Zuerst mit Siebdrucken, dann Aquarellmalerei
  • Es folgten Acrylbilder, später Ölbilder auf Leinwand
  • Heute lebt und arbeitet Peter Hansen in Hamburg

 

 

 

Ingrid Wolf-Junker

  • 1938 geboren in Essen
  • 157-1961 Kunststudium an der HfbK Kassel – Malerei bei F. Winter und M.-L. von Rogister – Grafik bei H. Hillmann – Keramik bei W. Popp
  • seit 1968 Wohnsitz und Atelier Hamburg-Harburg
  • seit 1999 viele Ausstellungen in Deutschland und Polen
  • Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Bezirksgruppe Lüneburg

 

 

 

 

 

 

 

Agnes Voigt

  • 1944 geboren in Zell im Wiesental (Schwarzwald)
  • Studierte Grafik an der Werkkunstschule Hamburg und freie Malerei an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg
  • Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Das bildkünstlerische Werk, das Zeichnungen, Bilder, Plastiken und Fotografien umfasst, zeigte sie in Galerien, Kunstvereinen und auf Kunstmessen
  • 2009 erschienen ihre Fotografien STILLE ORTE in der Zeitschrift für kritisches Denken, SCHEIDEWEGE Nr. 39
  • 2011 erschien ihr Roman DER LEHRER
  • www.agnesvoigt.de

 

Regina Schwwen

  • 1953 geboren in Holm-Seppensen
  • Abitur an der Fachoberschule für Gestaltung und Zahntechnik, Hamburg
  • Studium für Illustrationsdesign an der Fachhochschule für Gestaltung, Armgartstraße, Hamburg
  • Seit 1993 freischaffende Künstlerin
  • Benefiz-Auktion beim Freundeskreis Ochsenzoll
  • Viele Ausstellungen im Großraum Hamburg
  • Interessenten ihrer Bilder bietet sie an: Mieten, Mietkauf und Kauf

 

 

 

 

 

Werner Gergaut

  • 1941 geboren in Danzig
  • 164-66 Zeichenunterricht im Studienatelier W. S. Freitag, Hamburg
  • 1966-70 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Prof. Bendixen
  • Seit 1970 tätig als Maler und Grafiker
  • Seit 1975 tätig als Mal- und Zeichenlehrer
  • Seit 1978 tätig als lehrer der Hamburger Volkshochschule / Fachbereich Zeichnen
  • Seit 1980 Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg
  • seit 1985 Auftragsmalerei für das Altonaer Museum, Lebensbilder für die Biologie-Abteilung
  • seit 1985 Arbeiten an Konzepten für bewegliche Objekte
  • seit 1990 Auftragsarbeit für die Hamburger Kunsthalle
  • Seit 1972 viele Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland

 

Walter Knolle

  • 1942 geboren in Offenbach am Main
  • 1962-1970 Studium der Biologie und Kunst in Stuttgart, Grafik und Malerei bei Prof. Hugo Peters, Bildhauerei bei Rudolf Hoflehner
  • seit 1970 Lehrer in Hamburg
  • seit 1987 als Holzbildhauer tätig
  • seit 1992 verschiedene Ausstellungen in Nord- und Süddeutschland (Grafik, Malerei, Skulptur)
  • 1997 Umzug nach Radbruch
  • 1997-1998 Herausgabe der Mappe ZEITENWECHSEL
  • 1999 Arbeit an der Holzschnittfolge TORTURA (über Folter in Militärdiktaturen)
  • 2000 Arbeit an Farbholzschnitten
  • 2005 Ende der Tätigkeit als Lehrer
  • seit 2005 Schwerpunkt: Holzbildhauerei und Objektkunst
  • ab 2007 Arbeit an großen Eichenskulpturen und Rauminstallationen
  • 2008 Eröffnung der KUNSTSCHEUNE RADBRUCH

6. Ausstellung 2013 – 50 Jahre Plakat

Von ganz gewöhnlichen aufrufen und Werbeplakaten bis zu hochartifiziellen Künstler-plakaten sieht man in dieser Ausstellung Alles, was in 50 Jahren die Öffentlichkeit beim Kaufverhalten beeinflussen, zu Veranstaltungen einladen, zu Aktionen aufrufen oder Probleme im Städtebau, Umweltschutz u. a. in den Fokus rücken sollte.

So kann man in dieser bunt zusammengewür-felten, eher zufälligen Ansammlung von Plakaten schlaglichtartig ganz en Passant 50 Jahre gesell-schaftliche Entwicklung mitverfolgen. Außerdem werden interessierte Betrachter auch entdecken, dass vor Einzug der Computertechnologie in die Werbebranche unzählige Grafiker mit viel Geschick und Einfallsreichtum Plakaten oft ein unverwechselbares Image gaben. Wovon heute meist nur wenig übrig geblieben ist!

Plakat der Ausstellung '50 Jahre Plakat' von Walter Knolle in der Kunstscheune Radbruch

Die früher meist einfachen Slogans sind unter dem Einfluss der Werbewirtschaft mit ihren eigens angestellten Psychologen vieldeutiger und raffinierter geworden und bedienen sich anderer Sprachen, meist der englischen, um bestimmte Zielgruppen anzusprechen und immer ganz topaktuell zu erscheinen.

Themen der Ausstellung:

  • Schrift im Plakat
  • Photographie im Plakat
  • Polnische Plakatkunst
  • Atomenergie
  • Alternativen
  • Rettet die Elbe
  • Wohnen oder Weichen
  • Internationale Solidarität
  • Chaoten + Extremisten
  • Konzert
  • Theater + Film
  • Künstlerplakate
  • Werben für Kunst
  • Polizei + Militär
  • Kinder … Kinder
  • Provokation
  • Kunst = Seife
  • Die Lehrlingsrolle

Die Ausstellung versucht, diese verschiedenen Entwicklungen aufzuzeigen und nachvollziehbar zu machen. Ergänzt wird das Ganze mit einer Dia-Show, in der vor allem Plakate für Waschmittel und Zigaretten aus den 60er und 70er Jahren der heute üblichen Werbung im öffentlichen Raum der Städte gegenübergestellt werden. Sei es mit großflächigen Plakaten, bewegten Rollplakaten oder mit der modernisierten guten alten Litfaßsäule.

Einblick in den Bereich 'Alternativen' der Ausstellung '50 Jahre Plakat' von Walter Knolle in der Kunstscheune RadbruchEinblick in den Bereich 'Bunte Kinderwelt' der Ausstellung '50 Jahre Plakat' von Walter Knolle in der Kunstscheune RadbruchEinblick in den Bereich Chaoten und Extremisten' der Ausstellung '50 Jahre Plakat' von Walter Knolle in der Kunstscheune RadbruchEinblick in den Bereich 'Rettet die Elbe' der Ausstellung '50 Jahre Plakat' von Walter Knolle in der Kunstscheune Radbruch

Alternativen

Bunte Kinderwelt

Chaoten und Extremisten

Rettet die Elbe

Die Plakate in der Ausstellung kommen zum größten Teil aus Deutschland, einige aus dem europäischen Ausland, besonders aus Polen.

Fast alle entstammen der Sammlung von Walter Knolle, andere von div. Leihgebern (Helmut Häuser, Alexandra und Hartwig Zillmer, …).

Bei Interesse können Plakate der Ausstellung gegen angemessene Spende erworben werden. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, Spenden sind aber erwünscht. Fotografieren ist erlaubt.

Die Ausstellung ist geöffnet vom 25.5 – 23.6.2013, jeweils Samstag und Sonntag von 15 – 18 Uhr.
Nach telefonischer Vereinbarung auch zu anderen Zeiten und bis 7.7.2013.


7. Ausstellung – Das Medium Holzschnitt

vom 3. Mai bis 29. Juni 2014, jeweils Samstag und Sonntag 15–18 Uhr
oder nach vorheriger telefonischer Vereinbarung.
Eintritt frei, Spenden erbeten!

Eröffnung am 3. Mai  um 15 Uhr
mit einem einführenden Vortrag von Dr. phil. Martin Steffens, Berlin

Werkstattgespräch und Dia-Vortrag
über Technik und Geschichte des Holzschnitts
am Samstag 14. Juni, 16:00 Uhr

Neben einer Abteilung volkstümlicher Holzschnitte aus Brasilien werden die Schwerpunkte der Ausstellung sein:

  • Abstraktion
  • Figuration
  • Mono- und Polychromie
  • Landschaft
  • Portrait
  • Illustration
  • Plakat

Beteiligte Künstler

Wilfried Bohne 

Geboren 1953 in Rheydt am Niederrhein.

Schriftsetzerlehre, Studium Grafik und Keramik in Krefeld. Holzschneider, Typograph, Grafiker und Maler.

Lebt in Osnabrück. Viele Publikationen, diverse Ausstellungen im In- und Ausland.

 

„Zeiten und Wörter“ aus J.P. Trammen „Wetterpapiere“ 1998
Karl-Willi Haase 

Geboren 1939 in Hamburg.

Schriftsetzerlehre, Studium an der Staatlichen Kunstschule Bremen (freie und angewandte Malerei) und HfbK Hamburg.

1973–2004 als Lehrer tätig.

Lebt in Lüneburg.

Diverse Ausstellungen im In- und Ausland.

 

„H 51“, Farbholzschnitt, 80 x 60 cm, 1965
Bogdan Hoffmann 

Geboren 1957 in Dzierżoniów, Polen.

Studium an der HfK in Bremen (Druckgrafik und Malerei), Stipendium an der Cité des Arts, Paris und Barkenhoff-Stiftung, Worpswede.

Ausstellungen und Beteiligungen in Deutschland, Italien, Holland, Polen.

 

Nordsee (Deutsche Bucht), Holzdruck auf Chinapapier, 60 x 80 cm, 1995
Walter Knolle 

Geboren 1942 in Offenbach am Main.

Studium der Biologie und Kunst in Stuttgart.

Bis 2005 Lehrer in Hamburg.

2008 Eröffnung der Kunstscheune Radbruch.

Ausstellungen in Nord- und Süddeutschland.

Lebt und arbeitet in Radbruch.

 

Bildnis W.K. (Selbstbildnis), 46 x 34 cm, 2000
Heike Küster 

Geboren 1967 in Hamburg.

Studium der Illustration an der FH für Gestaltung in Hamburg (1993–1999).

Holzschnitt bildet den Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit.

Diverse Ausstellungen und Beteiligungen seit 1999.

 

„ohne Titel“, 66 x 71 cm, 2010
Hubert Piske 

Geboren 1937 in Breslau.

Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hamburg.

Lebt und arbeitet als Lehrer, Maler und Grafiker in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Ausstellungen im In- und Ausland.

 

Am Ende des Priels, 40 x 50 cm, 1990
Tita do Rêgo Silva 

Geboren 1959 in Caxias, Brasilien.

Kunststudium an der Universität von Brasilia.

Ausstellungen und Beteiligungen in Deutschland, Brasilien, Dänemark, Tschechien, Belgien, Schweden.

Lebt und arbeitet in Hamburg.

 

aus Einladung zur Adventsmesse, Holzschnitt, 16,8 x 10,7 cm, 2005
Doris Steffens 

Geboren 1941 in Siegen, Westfalen.

1986 intensive Hinwendung zur Malerei.

Diverse Ausstellungen in Deutschland.

Lebt und arbeitet in Amelinghausen/Lüneburg.

 

Kuhkopf 3, Holzschnitt, 63 x 40 cm, 2000
Hanfried Wendland 

Lebt in Berlin.

8. Ausstellung

Erich Brüggemann
„Himmel musikalischer Luftgeister“

vom 9. Mai bis 21. Juni 2015
jeweils Samstag und Sonntag 15 – 18 Uhr

Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 9. Mai um 15 Uhr
Werkstattgespräch am Samstag, 6. Juni 16 Uhr

Der Bildhauer Erich Brüggemann – vor dem zweiten Weltkrieg geboren – Zeuge unmäßiger Zeiten – wird mit ca. 80 Werken Einblick in sein umfangreiches Schaffen geben. Seine oft mythische Themenwelt hat mit den zur Zeit aufziehenden Wolken eine brennende Aktualität erhalten.

Angesichts heraufziehender Wolken mag es unpassend erscheinen, einer Kunstausstellung den Titel „Himmel musikalischer Luftgeister“ zu geben, was einer Wortfindung von Peter von Matt folgt, der damit den Windzug der Dichtkunst charakterisieren wollte. Die jetzigen Erregungen in der Welt lassen sich mit der Katastrophe vor hundert Jahren vergleichen und könnte sich wie damals als evolutionärer Erkenntnisschub erweisen, der eine neue Kulturphase herbeiführt. Unsere Großväter, die um 1910 den Linienfluss des Jugendstils zerbrachen, verbeugten sich vor den Zeugnissen der Urzeit und betrieben ihre Ästhetik als abstrakte Spekulation. Heute sind die Regeln dieser Spielfelder aufgebraucht.

Uns Naturgeschöpfen ist das Universum von Erde und Himmel überlassen, um Individuum, also Person zu werden. Die Dramatik der antiken Mythen des Odysseus, Theseus, Ödipus, der Ariadne, Medea ist wieder Realität geworden und fordert Antworten. Wir müssen das Unvereinbare von Formerfindung, also den Satzbau und die Energien von Baumwurzeln, die den Straßenbelag anheben, der Gräser, die den Asphalt durchbrechen, im Zusammenhang betrachten – um eine Kulturepoche zu entwickeln, die der Entfaltung von Mensch und Natur förderlich ist.

9. Ausstellung – Materialbild und Objekt

vom 7. Mai bis 3. Juli 2016
jeweils Samstag und Sonntag 15 – 18 Uhr

Feierliche Eröffnung am 7. Mai um 15 Uhr mit den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern:
Uta Biehl (Buchholz), Michael Dahl (Radbruch), Werner Gergaut (Winsen/L.), Karl-Willi Haase (Lüneburg), Walter Knolle (Radbruch), Susanne Kolditz (Barum), Martin Radt (Stuttgart), Tim Roeloffs (Berlin), Dagmar Schmidt (Hannover).
Werkstattgespräch am Samstag, 28. Mai um 16 Uhr mit Susanne Kolditz, Thema: Von der Idee zum Quilt

Uta Biehl

geboren am 17.12.1954

Studium der Theologie in Kiel, bis 2007 Arbeit als Pastorin in der Kirchengemeinde, der Frauenarbeit und der Beratung.

2007–2010 Studium an der Kunstakademie Hamburg.

2010 bis 2012 künstlerische Arbeit bei Liliá Choi, einer koreanischen Künstlerin.

August 2012 Abschlussausstellung in Hamburg-Nienstedten. Seitdem künstlerisches Tun und Ausstellungstätigkeit.

Michael Dahl

Jahrgang 65, Niedersachsen

Ab 1981 erste Versuche mit Malerei und Objekten, ab 1996 Beschäftigung mit virtueller Realität. Die aufwändige Technik bremst die künstlerischen Ideen aus und verschwindet deshalb zunächst aus dem Fokus des Schaffens. Ab 2012 wird die Überlagerung vom realen Objekt mit virtuellen Inhalten erneut aufgegriffen.

Kunst und Augmented Reality – „Augmented Art“ findet Zuspruch bei diversen Ausstellungen.

Susanne Kolditz

Ich habe schon immer gerne handwerklich gearbeitet.

Durch eine Freundin bin ich aufs Quilten gekommen. Zuerst habe ich traditionell genäht, bin aber bald mit modernen Arbeiten in Kontakt gekommen.

Durch zahlreiche Kurse bei namhaften Quilterinnen konnte ich viele Techniken erlernen, die es mir möglich machen, frei und ohne vorgegebene traditionelle Vorlagen zu arbeiten.

Walter Knolle

geboren 1942 in Offenbach am Main

Studium der Biologie und Kunst in Stuttgart

bis 2005 Lehrer in Hamburg

2008 Eröffnung der Kunstscheune Radbruch

Ausstellungen in Nord- und Süddeutschland

lebt und arbeitet in Radbruch

Tim Roeloffs

geboren 1965 nahe Enschede/Holland

lebte und arbeitete später in Spanien, Portugal, Ägypten, der Türkei und der Schweiz, seit 1992 in Berlin.

Ab 1996 viele Jahre im Tacheles-Kunsthaus Berlin tätig.

Er benutzt/braucht für seine Werke nur Cutter, Schere und Klebstoff.

Ständige Präsentation: Klassenfeind Gallery, Oranienburger Str. 22 10178 Berlin

Martin Radt

geboren 1943 in Guben, Brandenburg

962–69 Studium an der Stuttgarter Akademie, an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg sowie Kunstwissenschaft an der Technischen Hochschule Stuttgart.

Seit 1969 Dozent für Werken

1980 bis 2008 Professor für Werken an der Stuttgarter Akademie

Werner Gergaut

1941 geboren in Danzig

1966–70 Studium an der HfbK, Hamburg;

seit 1970 tätig als Maler und Grafiker.

Ab 1975 Mal- und Zeichenlehrer, ab 1978 an der VHS Hamburg.

Ab 1980 Lehrauftrag an der FH für Gestaltung.

1985 Auftragsmalerei für das Altonaer Museum und Arbeit an Konzepten für bewegliche Objekte.

Seit 1972 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

Karl-Willi Haase

geboren 1939 in Hamburg
Schriftsetzerlehre, Studium an der Staatl. Kunstschule Bremen (freie und angewandte Malerei) lebt in Lüneburg

Ausstellungen im In- und Ausland.

Dagmar Schmidt

1963 in Lommatzsch/Sachsen geborten.

1980–1982 Abendstudium Malerei/Grafik Hochschule für Bildende Künste Dresden.

1983–1992 Studium der Architektur und der Bildenden Kunst an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar, Universität GhS Kassel und an der Burg Giebichenstein

1992 Abschluss an der Kunsthochschule.

Seit 1990 Studienaufenthalte in Spanien, Japan und Australien.

Ab 1993 bis heute Ausstellungen in Deutschland.